Schnarchen, Rhonchopathie

Mit Schnarchen bezeichnet man ein knatterndes Geräusch, das in den oberen Atemwegen eines schlafenden Menschen erzeugt wird.

Schnarchen oder Rhonchopathie heißt auch die durch das obige Symptom hervorgerufene Schlafstörung. In der Schlafmedizin spricht man auch vom Upper Airway Resistance Syndrom (UARS), bei dem im Gegensatz zum obstruktiven Schlafapnoesyndrom (OSAS) nur ein zeitweiliger Verschluss der oberen Atemwege vorliegt, der aber ebenso zu Sauerstoffmangel, Aufweckreaktionen und in deren Folge zu Tagesmüdigkeit und Konzentrationsstörungen führen kann. Mit zunehmendem Alter schnarchen rund 60% der Männer und 40% der Frauen. Im jüngeren Alter liegen diese Zahlen erheblich niedriger.

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